Emigration Records from Neupotz, Germany

The following is a chapter from the “Neupotzer Heimatbuch” by Alfred Boltz which deals with emigration from the village of Neupotz in the 19th century. An english translation, which is a rough translation obtained from translation software, can be found HERE.

Alfred-Boltz+Neupotzer-Heimatbuch

 

7.  Kapitel
Auswanderung
Zur Bevölkerungsentwicklung gehört die Auswanderung. 491 Neupotzer haben im 19. Jahrhundert ihr Dorf verlassen und haben sich hauptsächlich in Amerika eine neue Heimat gesucht.

Helmut Sittinger aus Leimersheim, ein guter Kenner der Auswanderungsbewegung überhaupt, war persönlich in Amerika, hat die Nachkommen der Auswanderer aufgesucht, und hat auch die Auswanderung aus Neupotz

bearbeitet. Ich nehme seinen Bericht wörtlich in unser Heimatbuch auf.

Die Auswanderung im 19. Jahrhundert

„Früh versammelten sich die Nachbarn. Der hochgeladene Wagen schwankte aus dem Tor. Auf der großen Kiste, dem buntbemalten Erbstück, saßen die Mutter und die Gretl. Als sie hinaufstiegen, kam der Schorsch

und gab der Gretl einen Strauß. Sie schluchzte herzbrechend auf. Er aber trat beiseite, schneuzte sich und entlud das Gefühl in die kurzen Worte: ,Deihenker noch emol!’

Der Wagen war gestapelt mit allerhand Bündeln, die Kleider in Holzkisten gepreßt, die Betten, die man im Zwischendeck so wohl brauchen konnte, eingebunden in Säcke. Da schauckelte ein schwankendes Spinnrad

über einem Ballen Getüch hin und her. Und zu all dem Wirrwarr schob noch das Michele einen kleinen Holzkäfig mit seinem Buchfink.

Dichter wurde das Menschengedränge. Händedrücke gab’s mit schwerem Gewicht von schwieliger Faust. Viel Tränen glänzten. Und die beiden Burschen kletterten auf den Wagen und verstauten ihre

Straminreisetaschen. Wieder fing man an zu summen: ,Jetzt fahren wir nach Havre de Gräce, da brauchen wir’s nur Geld und keinen Paß.’ Aber es klang nicü recht, wahrhaftig nicht. Und die beiden fuhren sich

gar oft mit den Handrücken über die Augen.

Der Agent kam an, tänzelnd wie immer, freundlich lächelnd aus wem tem Gesicht. Er fuhr mit bis Weißenburg. Dort sollte ein Elsasser Karawane abnehmen und bis Havre geleiten. Beruhigend scherzte er den

Gaffern und den Betrübten. Aber es war keine rechte Lustigkeit-Die Pferde wurden angespannt. Staatsgäule hatte der Fuhrmann. Übe ^ Kummet hingen Dachsfelle. Messinge Ringe und Scheiben waren l    1 Mähne

geflochten. Seine blaue Bluse war frisch gewaschen. Peitsche flatterte ein buntes Band. Er stieg hinauf. Nach ihm der Vater der Sepp, der Schorsch und das Michele. Die Mutter und die Gretl saßen schon.

Dutzende Hände streckten sich empor . . . Ein Tücherschwenken Adje . . . Adje . . .’ Tränenerstickte Stimmen . . . Dazwischen ein scharfer Peitschenknall und ein kurzer Ruf: ,Alloh hü!’ und dahin rollt der

Wagen, und mit langsamem Schritt folgen sie, die Freunde, die Verwandten, die Nachbarn  . . .”1)

Soweit die erhaltengebliebenen Eindrücke einer Amerikaauswanderung aus Rheinzabern im 19. Jahrhundert, ein Bild, das auch für Neupotz nicht selten war wie wir im folgenden sehen werden.

Bei einem Blick auf die Neupotzer Bevölkerungsstatistik des 19. Jahrhunderts fallen sofort zwei grundverschiedene Entwicklungstrends auf: Während sich die Bevölkerungszahl von 1800 bis 1840 mehr als

verdoppelte, kam es ab diesem Eckdatum nach einer zeitweiligen Stagnation zu einer leichten, aber stetigen Bevölkerungsabnahme bis 1890. Erst um die Jahrhundertwende konnte wieder eine allmähliche

Bevölkerungszunahme verzeichnet werden.

Diese Entwicklung entspricht der mancher Nachbardörfer (z. B. Jockgrim u. Wörth),2) aber sie gleicht vor allem der Bevölkerungsentwicklung von Leimersheim, die in Kapitel 2 bereits ausführlich dargestellt

ist. Als Hauptursache der auffallenden Bevölkerungsstagnation und -abnähme erweist sich in allen Fällen die überaus starke Auswanderung nach den Vereinigten Staaten.

Gemäß den schriftlichen Unterlagen3) eröffneten einige wenige Einzelauswanderungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Neupotzer Auswanderungsbewegung. Unzufrieden und der damaligen französischen Verwaltung

gegenüber mißtrauisch folgten 1809 6 bzw. 8 Neupotzer (gegenüber mehr als 100 Leimersheimern) den Lockungen des russischen Zaren Alexander I, der für die Besiedelung des in den vorausgegangenen Jahrzehnten

eroberten, unsicheren Landstreifens am Schwarzen Meer warb, ..In Tauriam” oder „in Bessarabiam” vermerkte Pfarrer Labbe in seinem Familienbuch bei diesen 2 bzw. 3 Familien, welche in Rastatt bei Odessa

ansiedelten.4) Weitere 8 Personen (2 Familien) zogen 1816 Richtung ,,Bessarabien”, wovon einer in Polen landete und neben diesem minde-stens 3 weitere nach Neupotz zurückkehrten. Zu diesen enttäuschten

Rückkehrern gehörten auch Johann Georg Loesch aus Leimersheim und Michael Höfer aus Hördt, die in einem Reisebericht unter anderem folgendes bemerkten: ,, In Odessa wurden wir mit den übrigen Angekom-menen

nach verschiedenen Orten der Kolonie geschickt, um dort den Winter zuzubringen, und die Anlegung eines neuen Dorfs und die Anwei-sung des für uns bestimmten Landes abzuwarten. Wir trafen unsre Lands-leute,

die Theils ein, Theils mehrere Jahre schon dahin gezogen waren, in elenden mit Rohr gedeckten Hütten und in Lumpen gehüllt an und es bedurfte wenig Zeit, um uns vollkommen zu überzeugen, daß wir in allen

unsren Erwartungen grausam getäuscht und betrogen waren . . . ,”8) Als so einfach erwies sich ein neuer Start in der Ferne also nicht, und die Berichte der Heimkehrer gingen den Daheimgebliebenen dermaßen

unter die Haut, daß sich für lange Zeit niemand mehr von zu Hause weg traute. Erst in den 30er Jahren kam die Auswanderungsbewegung wieder ins Rollen durch vielerlei Veränderungen:

So trat in jenen Jahren in Bayern (die Rheinpfalz war ein Teil Bayerns) ein Wandel vom Verbot zur Freigabe und Förderung der Auswanderung ein. Die Aufklärung durch die sich vermehrenden

Auswanderungsagenturen und -vereine mit ihren teils nationalen (früher Kolonialismus), teils sozialen (Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und der Überbevölkerung) Bestrebungen erleichterte den Entschluß zur

Auswanderung. Zwar hatte auch die politische und soziale Unzufriedenheit jener Jahre die gefühlsmäßige Bindung an die Heimat gelockert und war seit 1835 für viele junge Männer die Einberufung zum

Militärdienst immer wieder Anlaß zur heimlichen Auswanderung, aber die Hauptursachen der Auswanderung waren auch in Neupotz wirtschaftlicher Art.

Das mit der starken Bevölkerungszunahme bis 1840 verbundene Elend war groß: Wohnmöglichkeiten waren ungenügend, Arbeit fehlte. In der Landwirtschaft steigerte sich die Grundstücksteilung und -Zersplitterung

– aufgrund der gesetzlichen und gewohnheitsmäßigen Erbrechte – gegen Mitte des 19. Jahrhunderts ins Extreme. Der Ertrag der entstandenen Zwergwirtschaften reichte für den Unterhalt einer Familie kaum aus.

Familienarbeit und nebenberufliche Beschäftigungen waren nötig, lösten das Übel letztlich aber nicht, zumal die Überschwemmung des Rheins und Kartoffelkrankheiten in den 40er Jahren, sowie andere Mißernten

auf der einen, Absatzschwierigkeiten landwirtschaftlicher Produkte zu Zeiten gestörten Handels auf der anderen Seite die Lage weiterhin verschlimmerten.

Infolge der Bevölkerungszunahme wuchs auch der Überschuß an Handwerkern aller Art an. Zudem übte der Verfall der kleinen Bauern Druck auf Handwerker aus, die ihre Waren und Dienstleistungen gegen

überschüssige landwirtschaftliche Produkte „einzutauschen” hatten. Einige Handwerkszweige gingen unter, da sie mit der sich entwickelten auswärtigen Industrie nicht mehr Schritt halten konnten. In diesem

Sinne ist es nicht weiter verwunderlich, daß in den Auswandererlisten von Neupotz nahezu einheitliche Randbemerkungen zu finden sind wie: „Die Ursache der Auswanderung ist, um sich eine bessere Existenz zu

erschaffen” (1845), „Wegen Mangel an Arbeitsverdienst” (1854) oder „Um ihre Existenz zu verbessern” (1857 ff). 1836 zogen – soweit bekannt – die ersten beiden Neupotzer nach Amerika: Maria Barbara Burck (24)

und Georg Adam Gehrlein (29). Der 25jährige Johann Daub folgte ihnen am 12. Mai 1839. – Der „Mut der Jugend” zog voran. Vielleicht auch aufgrund ihrer positiven Schilderungen in Briefen an die Eltern schlug

die Bewegung 1840 durch – 55 Neupotzer wanderten aus – und nahm teilweise das Ausmaß einer Massenauswanderung an.

Jahr für Jahr kehrten nun kleinere und größere Gruppen der Heimat den Rücken, das Glück in der „Neuen Welt” zu suchen.
Auswandererstatistik von Neupotz (noch unvollständig):
I. Rußland und Polen: 1809: 8 Personen – 1816: 8 Personen.
II. Algerien: 1845: 53 – 1853: 36 – 1854: 5.
III. Amerika (USA):
1836 – 1839 – 1840 – 1841 – 1844 – 1845 –
2       1      55     18     2       4
1846/47 – 1848/49 – 1850 – 1851 – 1852 – 1853 –
18           18             1 28 31 27
1854 – 1855 – 1856 – 1857 – 1858 – 1859 – 1860
13        4        4       26 18 1 10
1856 – 1866 – 1867 – 1868 – 1869 – 1870 –
6        5       17       12 4 4
1871 – 1872 – 1873 – 1874 – 1889 – 1890 – 1906
22       14        4        5 1 1 5

Daß es sich zumindest in den Anfangszeiten der Neupotzer Auswanderung nach Übersee bei den Auswanderern um verarmte Familien oder Jugendliche ohne Zukunftsaussichten handelte, beweisen Meldungen wie die

folgende:

„Neupotz, 30. 7. 1840. – (8 Familien; Auflistung) . . . beabsichtigen heimlich nach Amerika auszuwandern und haben zu diesem Berufe ihre sämtliche Habe theils im Wege öffentlicher Versteigerung, theils aus

der Hand verkauft. Da sie . . . noch eine beträchtliche Summe zur Gemeindekasse schulden und zu erwarten ist, daß sie auch ihre sonstigen Gläubiger nicht befriedigt haben, der letztere (Tobias Gehrlein) auch

dem Vernehmen nach beabsichtigt, seine Familie zurückzulassen, welche notwendig der Gemeinde zur Last fallen müßte, so bittet man um gütige Verhaltungsbefehle …”

Und die Antwort vom Landeskommissariat Germersheim lautete hierzu: „Mit dem Auftrage zurück, die heimliche Auswanderung der neben bezeichneten Personen durch alle gesetzlich zu Gebot stehenden Mittel zu

verhindern; insbesondere aber im Benehmen mit dem Gemeinde-Einnehmer dafür Sorge zu tragen, daß durch Pfändung der Mobilien diese Auswanderer, oder durch Anlegung von Arresten auf ihre Geld-Ausstände die

Gemeindeschuld derselben gedeckt werde.” Das Verbot heimlicher Auswanderung konnte sich nicht durchsetzen. Bis auf wenige Ausnahmen fanden alle Auswanderungen aus Neupotz heimlich und ohne Erlaubnis der

Behörden statt. Ja sie fanden sogar die Unterstützung des Dorfbüttels, wie wir folgender Mahnung von 1853 entnehmen können:

„Germersheim, 10. 8. 1853. – In der Gemeinde Neupfotz sollen viele heimliche Auswanderungen vorkommen und sogar an dem Polizeidiener eine Stütze finden, der sich ohnlängst begehen ließ, einem Auswanderer bei

Nachtzeit nach der Polizeistunde beim Wegschaffens seiner Mobilien behilflich zu seyn. So soll er selbst einen Mehlkasten, den er vermutlich gekauft hatte, weggetragen haben. – Der Polizeidiener ist in

seiner Veran wortung zu vernehmen und über dessen Verhalten bei Vorlage des Protokolls zu berichten.”

Später nahmen die heimlichen Auswanderungen jedoch ab, da viele Auswanderungswillige das nötige Schulden- und Reisegeld von ihren Verwandten in Amerika zugeschickt bekamen. Nun konnten viele bei Tage, oft

nach einem letzten gemeinsamen Gottesdienst ihre Gemeinde verlassen. So konnte Eduard Feth für Neupotz ähnliche Erinnerungen wie Pfeiffer für Rheinzabern beschreiben: „Aus meiner Jugend erinnere ich mich

noch lebhaft, wie in der Kirchgasse ein Pferdefuhrwerk stand, um 1888, mit Bettstücken, Küchengeräten, Kleiderkisten beladen, mit regendichtem Zelttuch tonnenförmig überspannt. Mann, Frau, Kinder nahmen

Platz. ,Sie fahren nach Amerika, zuerst zum Seehafen Havre di Gras’, so wurde mir gesagt. Wir weinten, winkten zum Abschied . . .”7) Vor 1867 nahmen fast alle Neupotzer Auswanderer den Weg über Weißenburg

zum Einschiffungshafen Le Havre (Havre de Gräce), ausgenommen 2 Personen, die über Mainz wahrscheinlich nach Rotterdam zogen. Erst danach gewann Hamburg als Einschiffungshafen zunehmend an Bedeutung.

Leider liegen nur bis 1871 einigermaßen zuverlässige (allerdings auch schon lückenhafte) Angaben über die Neupotzer Amerikaauswanderung vor (mehr als 480 nachweisbar). Die eigentliche Bedeutung dieser

starken Bewegung kann erst durch weitere gründliche Nachforschungen ermittelt werden.

Vollständige Informationen besitzen wir dagegen bezüglich der drei Aus-wanderungsschübe über Marseille bzw. Toulon nach Algerien: Auf die offizielle Angliederung Algeriens an Frankreich im Jahre 1842 folgte

ein französischer Kolonisationsversuch, vergleichbar dem russischen von 1804: Den Ansiedlern wurden Vergünstigungen und Reiseunterstützung versprochen, nur Arbeiter oder Landwirte mit einem gewissen

Mindestvermögen 500 Francs) wurden zugelassen. In der Hauptsache reagierten solche Leute darauf, denen die Überfahrt nach Amerika zu teuer war. 1845 waren es in Neupotz 53 Personen (38 in Leimersheim), 1853

nur noch 36 (29 in Leimersheim) und 1854 nur eine 5köpfige Familie (19 in Leimersheim). – Warnun gen der Regierung in Deutschland und negative Nachrichten aus Algerien sorgten dafür, daß Algerien als

Zielland der Auswanderung sehr schnell an Attraktivität verlor.

Über zu viel Zahlenmaterial und allgemeineren Angaben sollte jedoch nicht der einzelne Mensch vergessen werden. Deshalb wollen wir auf eine Auflistung der einzelnen ausgewanderten Personen und Familien nicht

verzichten und zuvor noch exemplarisch über das weitere Schicksal einiger eupotzer in Amerika berichten. Seinen genauen Reiseweg beschrieb ranz Peter Wünschel in seiner Familienbibel, einer Rarität ganz

besonderer Art:
,, . . Im Jahre 1858 am 10. März verließ ich und meine Frau Maria Eva Lanzet aus Herxheim meinen Geburtsort Neupfotz, Königreich Bayern und am 24. März fuhren wir in Le Havre in den Ozean. Wir kamen am 5.

Mai in New York an es war am Abend und am 6. Mai stiegen wir aus. Am 14. Mai kamen wir in Wisconsin an in Port Washington und später reisten wir wieder von Wisconsin weg und kamen am 17. Dezember 1858 in

Gruncastle, Indiana an.”

Franz Peter Wünschel ist am 2. August 1883 in Salt Lake City, Utah, gestorben. Seine Nachkommen leben heute noch dort. Einen anderen Weg nahm der ledige Johann Jacob Loesch, der im Februar 1852 ohne

Erlaubnis auswanderte und nach seiner Rückkehr nach Neupotz 1855 angab, „daß er sich zuletzt im Staate Illinois aufgehalten habe und nach dem Ableben seines Stiefvaters auf dringender Bitte seiner noch

dahier (in Neupotz) lebenden Mutter zurückgekehrt seye . . . ., daß er in New York eingeschifft und in Rotterdam gelandet habe.”

Die überwiegende Mehrheit der Neupotzer und Leimersheimer Auswanderer verschlug es jedoch nach Erie im Staate Pennsylvania. Die alten Kirchenbücher dieser Stadt am Eriesee, aber auch die heutigen

Telefonbücher, Straßennamen etc. zeugen von dem überaus großen Anteil der Vorderpfälzer an der Besiedlung dieses Gebiets. Von New York aus fuhr man den Hudson River hoch und durch den Eriekanal bis zu den

klimatisch mit unserer Gegend vergleichbaren Ufern des Eriesees. Viele Todesanzeigen und andere Berichte in dem damals viel gelesenen Blatt „Der Pfälzer in Amerika” geben uns – neben spezieller Literatur und

Archivalien in Erie selbst – einen Eindruck von der Bedeutung, die diese Stadt als Ansiedlungsgebiet für die Neupotzer Auswanderer hatte:

„Am 4. 2. 1899: In Erie, Pa., verstarb im hohen Alter von 81 Jahren John A. Antony aus Neupfotz. Derselbe siedelte mit Seinen in 1860 hierher und Alle, die im Laufe der Jahre mit ihm in Berührung kamen,

liebten ihn. Seine Gattin ging ihm bereits vor beinahe 5 Jahren im Tode voran und seitdem hatte der alte Herr sein Heim bei seinem Sohne Jacob, der ihn bis zu seinem Hinscheiden treu pflegte. 5 Kinder

betrauern ihn. (. . .) In derselben Stadt verschied letzte Woche der dort allgemein bekannte Pionier John A. Veit, über 80 Jahre alt. Er war aus Neupfotz gebürtig und kam schon vor 50 Jahren in dieses Land.”

„14. 3. 1903. – In Erie, Pa., verstarb nach schwerem Leiden der aus Neupfotz gebürtige und vor mehreren Jahren nach hier ausgewanderte Herr Bernhardt Heidt, beinahe 54 Jahre alt. Der Verstorbene hinterläßt

außer seiner Gattin einen Halbbruder dahier und mehrere Geschwister  in der alten Heimath, darunter den wohlbekannten Herrn Bürgermeister Josef Heidt aus Neupfotz.”
Viele solcher Todesanzeigen von Neupotzer Eriesiedlern folgten, bis wir in einer der letzten Ausgaben des Blattes noch folgende Notiz lesen können:

„Am 21. Juni (1917) starb in der Wohnung seines Neffen, Herrn Emil Decker, No 3121 West 26. Str. in Erie, Pa., Herr Stephan Antoni, einer der bestbekanntesten Bürger der Stadt, 79 Jahre alt. Im Jahre 1854

kam der Verstorbene aus Neupotz, seinem Geburtsort, nach Erie, und war seit dieser Zeit dort ununterbrochen ansässig …” Neben den zahlreichen Todesanzeigen zeugt auch folgender Kurzbericht des gleichen

Blattes von den zahlreichen Neupotzern in Erie:

„(11. 8. 1906) – Zu Ehren ihres lieben Gastes, der Frau Philippine Wünschel, geb. Gehrlein, von der Pittsburger Süd-Seite, welche sich mehrere Tage bei Herrn und Frau Philipp Chor an der westlichen 21.

Straße in Erie, Pa., auf Besuch aufhielt, veranstaltete genanntes Ehepaar am 1. August im Glen Wood Park (nahe der Stadt Erie gelegen) ein Picknick, zu dem sich nur solche Persönlichkeiten einfanden, die in

dem gottgesegneten Erdenwinkel – genannt die schön Rheinpfalz – das Licht der Welt erblickten, oder solchen, die von hier geborenen Pfälzer abstammen. Es waren zugegen: (26 Neupotzer Frauen und 9 andere

werden aufgezählt) … das schöne Fest, Neupfotzer Picknick wurde es genannt, war vorzüglich angeordnet. . . . Als die Dunkelheit anbrach, wurde der Heimweg angetreten mit dem allseitigen Bewußtsein, einen

der fröhlichsten Tage in der Geschichte der pfälzisch-amerikanischen Picknicks verlebt zu haben. …” In dem die sich in Erie angesiedelten Neupotzer im industriellen Aufschwung der schnell heranwachsenden

Stadt mitschwammen, konnten sie auch nach und nach ihre zurückgebliebenen Familienangehörigen nachkommen lassen. Es sei hier nur beispielhaft der bereits oben erwähnte, 1840 ausgewanderte Tobias Gehrlein

genannt. Er schickte seiner Frau und seinen drei Kindern 1845 das nötige Reisegeld, so da sie ihm über Le Havre nachfolgen konnten. Und 1851 begründete Regina Gehrlein ihre Bitte um Auswanderungserlaubnis

ihres Sohnes Ferdinand (18) mit den Worten: „Da ich dieses für sein Glück halte, besonders da seine beiden sich schon in Amerika befindenden Brüder zu sich rufen und für ihn sorgen wollen …”

Nicht nur als selbstredendes Dokument, sondern auch als Hilfe für die vielen Deutschamerikaner, die heute nach ihren fernen Verwandten in der alten Heimat suchen, seien im folgenden die bisher ermfttelten

Neupotzer Auswanderer aufgelistet.

I. Rußland- und Polenauswanderung 1809/1816: 1.  Daub Valentin (oder Jakob), *ca. 1793, S. d. Franz; durch Heirat nach Worms übergesiedelt – seine Frau Bernhard Elisabeth. Das Paar zog
1809 nach Katharinenthal und lebte später in Rastadt bei Odessa
2. Gehrlein Johann Georg, *1784, und seine Frau Gehrlein Eva Catharina, *1784, wanderten mit ihren Kindern Johannes, *1811, und Johann Georg, *1816, um 1816 nach, „Bessarabien” aus. Während die beiden Kinder

daselbst verstarben, kehrte das Paar mit der 1825 in Bessarabien geborenen Christina nach Neupotz zurück.
3. Hammer Salomon, *1788, S. d. Johann Adam, emigrierte „in Tau-riam”.
4. Keller Conrad, Pferdehirt – seine Frau Fichter Catharina, die Tocher Maria Catharina, *1784, sowie deren uneheliches Kind Maria Eva, *1809, zogen im Mai 1809 „in Tauriam” und ließen sich in Rastadt bei

Odessa nieder.
5. Keller Johann Petrus, *1786, S. d. Conrad (s. 4), und dessen Frau Liebel Maria Eva zogen ebenso im Mai 1809 nach Rastadt bei Odessa.
6. Weber Franz Michael verließ im Jahr 1816 wahrscheinlich mit seiner Frau Gehrlein Magdalena und den Kindern Regina, *1805, und Eva Catharina, *1810, heimlich die Gemeinde Neupotz mit dem Ziel

„Bessarabien”. Er begab sich jedoch nach Polen und kehrte 1818 von dort wieder nach Neupotz zurück. Eva Catharina zog 1840 in die USA.

II. Algerienauswanderung 1845, 1853 und 1854: 1845:
1. Burck Maria Eva, Tagnerin.
2. Gehrlein Barbara, Tagnerin.
3. Gehrlein Johann Adam VI und seine 8köpfige Familie, Tagner.
4. Heid Barbara, Tagnerin.
5. Heintz Simon, Tagner.
6. Hoff mann Lorenz, Tagner.
7. Keller Johann Martin und seine 4köpfige Familie, Schuster.
8. Pfister Johann Adam und seine 8köpfige Familie, Tagner.
9. Schaaf Johann Adam und seine 5köpfige Familie, Tagner.
10. Schaaf Johann Georg, Tagner.
11. Wünschel Franz Xaver und seine 7köpfige Familie, Tagner.
12. Wünschel Georg Peter und seine 9köpfige Familie, Ackerer.
13. Wünschel Johann Georg IV und seine 3köpfige Familie, Tagner.
14. Wünschel Johann Jakob und seine 3köpfige Familie, Tagner.

1853:
Von den insgesamt 23 Auswanderern ist namentlich bekannt:
1. Gehrlein Jacob Anton, *1819, Tagner, S. d. Peter III. „Um Aufnahme als Colonisten in Algier” haben sich in jenem Jahr beworben:
2. Antoni Andreas (mit Familie ?).
3. Heid Johann Georg VI (mit Familie?)
4. Keller Johann Martin, *1814, Schuster – seine Frau Gehrlein Maria Barbara, *1816, sowie ihre Kinder Rosalia (*1840), Lorenz (1850) und Karl Jakob (*1853).
5. Kuhn Michael (mit Familie ?).
6. Wünschel Johann Georg III (mit Familie ?). Von diesen Bewerbern wanderten sicher aus:
7. Burck Johann Kaspar, *1816, Ackerer – seine Frau Gehrlein Magdalena, *1815, ihre Kinder Simon (*1846), Jakob (*1850) und Theresia (*1852).
8. Gehrlein Maria Eva.
9. Heid Johannes II, *1805, Ackerer – seine Frau Wünschel Katharina, *1824, die Kinder l.Ehe: Elisabeth (*1834), Karolina (*1839) und Eduard (*1842); die Kinder 2. Ehe: Karl (*1848), Ottilia (*1849) und

Michael (*1852).

1854:
1. Wünschel Georg Michael, *1809, Ackerer – seine Frau Keller Maria Ottilia, *1813, ihre Kinder Agnes (*1841), Simon (*1848) und Jakob (*1850). Während sämtliche Algerienauswanderer von Neupotz 1845 in

Toulon einschifften, übersetzte zumindest diese Familie von Marseille nach Algier.

III. Amerikaauswanderung ab 1836:

1836:
1. Burck Maria Barbara, *1812, T. v. Johannes.
2. Gehrlein Georg Adam, *1807, S. v. Johann Georg.

1839:
1. Daub Johannes, *1814, S. v. Johann Georg; verließ Neupotz am
12. 5. 1839.

1840: 1. 4. 1840:
1. Kuhn Georg Jakob, *1818, S. v. Franz Philipp, lebte in Erie.
2. Stein Georg Adam, *1814, S. v. Georg Karl.
3. Veith Regina, *1820, T. v. Georg Adam.
4. Weber Eva Catharina, *1840, T. v. Franz Michael. 22. 4. 1840:
5. Röther Eva Elisabeth. 1. 8. 1840:
6. Gehrlein Nikolaus, *1811, S. v. Johann Valentin. 12. 8. 1840:
7. Antoni Johann Philippp, *1817, S. v. Johannes.
8. Burck Apollonia, *1818, T. v. Johannes, sowie deren Schwester Anna Catharina, *1814.
9. Malthaner Catharina Elisabeth, *1818, T. v. Georg Adam.
10. Schaaf Cacilia, *1819, T. v. Salomon.
13. 8. 1840:
11. Antoni Tobias, *1801, Ackersmann, seine Frau Wünschel Barbara (*1808) und die Kinder Eva Katharina (*1830), Karolina (*1831), Maria Eva (*1833) und Elisabeth (*1838).
12. Daub Johann Adam II, Ackersmann, *1799, S. v. Johann Caspar -seine Ehefrau Antoni Barbara, *1804, ihre Kinder Philipp Jacob (*1828), Johann Adam (*1829), Apollonia (*1831), Franz (*1833), Theresia

(*1834) und Richard (*1838). Die Familie lebte in Erie.
13. Hesselschwerdt Cacilia, *1820, T. v. Johann Wendel; sie lebte in Erie.
14. Hoffmann Eva Catharina, *1814, T. v. Johann Petrus.
15. Hoffmann Georg Franz, *1813, S. v. Johann Georg.
16. Kuhn Franz Philipp, Ackersmann, *1786, S. v. Georg Michael -Ehefrau Heid Eva Catharina, *1785, ihre Kinder Maria Elisabeth (*1812), die Ehefrau von Schaaf Franz Anton (s. u.), Johannes (*1814) und dessen

Frau, Georg Jacob ging bereits voraus (s.o.), Georg Wendel (*1823) und Maria Anna (*1826).
17. Schaaf Franz Anton, Schuhmacher, dessen Ehefrau Maria Elisabeth (s. 16) und 2 Kinder.
18. Schaaf Johann Adam, *1810, S. v. Andreas.
19. Veit Georg Adam, Ackersmann, *1794, S. v. Johann Petrus – seine Frau Antoni Eva Margaretha, *1798 und die Kinder (Regina ging bereits am 1. 4. voraus, s.o.), Elisabeth (*1823), Andreas (*1825), Caspar

(*1830), Johann Georg (*1833), Ottilia (*1835) und Carolina (*1838).
20. Veit Peter, Ackersmann, *1792, Bruder zu 19. – seine Frau Gehrlein Catharina, *1790, +12. 9. 1859 in Erie, ihre Kinder Johannes (*1818, t 1899 in Erie), Margaretha (*1822), Maria Anna (*1825), Regina

(*1831) und Barbara (*1834). Die Familie lebte in Erie.
14. 8. 1840:
21. Gehrlein Georg Michael, * 1811, S. v. Johann Wendel. 25 . 8. 1840:
22. Gehrlein Tobias, Tagner, *1799. Seine Familie folgte ihm 1845 nach.

1841: 9. 3. 1841:
1. Heid Franz Philipp, * 1815, S. v. Georg Wendel. Lebte in Erie.
2. Heid Johann Adam, * 1818, S. v. Georg Adam.
3. Heid Johann Georg, * 1815, S. v. Adam.
4. Kirnberger, Simon, * 1818, S. v. Georg Jakob Kirnberger.

29. 3. 1841:
5. Burck Maria Ottilia, * 1816, T. v. Johannes.
6. Daub Johann Peter, * 1787, S. v. Joh. Caspar.
7. Gehrlein Franz Anton.
8. Heid Johann Georg, * 1814, S. v. Johann Wilhelm.
9. Knoll Jakob Anton, * 1788, S. v. Johannes – seine 2. Frau Schaaf Catharina und das Kind 1. Ehe Georg Michael (* 1817).
10. Wünschel Catharina.
11. Wünschel Johann Michael mit seiner Eherfrau.

31. 8. 1841:
12. Stein Franz Peter, * 1820, S. v. Georg Karl, und seine Schwester Maria Ottilia, * 1816.

1844: 20. 4. 1844:
1. Hammer Caspar, * 1821, S. v. Johann Georg.
2. Loesch Regina, * 1818, T. v. Johann Wilhelm.

1845: 27. 8. 1845:
1. Gehrlein Tobias’ Frau und ihre drei Kinder. „Ihrem vor einigen Jahren ausgewanderten Mann zu folgen, von welchem sie Reisegeld überschickt erhielt, über Havre de Grace.”

1846:
1. Heid Tobias, * 1824, S. v. Georg Adam. Verließ Neupotz am 12. 10. 1846/47:
2. Gehrlein Johannes.
3. Heid Valentin, S. v. Franz.
4. Heintz Simon.
5. Hoffmann Margaretha.
6. Hoffmann Peter.
7. Keller Franz Peter, seine Frau Antoni Catharina Elisabetha und ihre Kinder Eduard und Regina.
8. Stein Apollonia (geb. Gehrlein), Witwe von Karl Stein.
9. Stein Johann Georg, seine Frau Malthaner Maria Elisabeth und ihre Kinder Catharina, Maria Eva und Ludwig Alois.
10. Veit Johann Adam, ein „Pionier” in Erie.
11. Wünschel Johann Peter.

1848/49:
1. Antoni Elisabeth und Margaretha.
2. Becker Georg Adam.
3. Burck Catharina Elisabeth.
4. Hauber Franz Anton und Georg Adam.
5. Heid Elisabeth und Wendel.
6. Heintz Valentin.
7. Hoffmann Peter.
8. Gehrlein Peter.
9. Röther Jacob.
10. Wünschel Simon und seine Frau Heid Elisabeth, die in Erie lebten.
11. Wünschel Josef V. und seine Frau Schaaf Elisabeth, sowie ihre Kinder Wünschel Catharina und Benedict.

1850:
1. Gehrlein Lorenz (mit Erlaubnis ausgewandert). 1851: 14. 4. 1851:
1. Ohmer Tobias, Ackerer, * 1832, S. v. Andreas. 15. 4. 1851:
2. Hammer Lorenz, seine Frau Hoffmann Catharina und ihre Kinder Jacob und Simon.

Juni 1851:
3. Schloß Johannes, Tagner, * 1831, S. v. Johann Jacob, und
4. Gehrlein Ferdinand, Schneider, * 1833, S. v. Adam V., zogen über Mainz wahrscheinlich zum Seehafen Rotterdam.

22. 8. 1851:
5. Heid Franz, Ackerer, seine Frau Malthaner Maria Eva und sein Sohn Jacob (Tagner) ließen sich in Erie nieder.
6. Burck Barbara.
7. Daub Maria Anna.
8. Heid Margaretha, Dienstmagd.
9. Hoffmann Anna Elis., Dienstmagd.
10. Loesch Maria Anna.
11. Schloß Jacob, Schmied.
12. Veit Franz, Tobias und Adam, alle Ackerer, sowie Veit Elisabeth.

30. 8. 1851:
13. Heid Georg Adams Witwe sowie Heid Franz, Andreas und Peter, alle Ackerer; sie lebten in Erie.

19. 10. 1851:
14. Hoffmann Maria Eva, Dienstmagd, siedelte ebenfalls in Erie. 22. 10. 1851:
15. Heintz Michael, Schneider, zog zu seinen Verwandten in Amerika.
16. Heintz Johann Georg, Schuster.

17. 11. 1851:
17. Hammer Johann Georg III, Ackerer.

1852: 29. 1. 1852:
1. Antoni Peter. Februar 1852:
2. Loesch Johann Jacob, der in Illinois lebte und 1855 nach Neupotz zurückkehrte.
Im gleichen Jahr:
3. Heid Georg Michael, * 1832, S. v. Wilhelm.
4. Pfister Johann Peter und seine Frau Eva Margaretha sowie die Kinder
Eva Katharina (* 1833), Maria Eva (* 1839), Simon (* 1841), Sophie (* 1844), Rudolph (* 1846) und die Tochter 1. Ehe Wünschel Elisa-betha (* 1831).

1853:
1. Antoni Andreas, * 1833 (nach Afrika?).
2. Antoni Georg Jakob, * 1836.
3. Antoni Peter, * 1834.
4. Burger Franz Peter, * 1834.
5. Hammer Michael (*1835) und seine Schwester Maria Eva (* 1833), Kinder von Georg Peter.
6. Röther Michaels Witwe mit 3 Kindern.

1854:
1. Hoffmann Johannes I, seine Frau Burck Eva Catharina (Bauersleute) und ihre Kinder Maria Anna, Regina, Georg Wendel und Apollonia. Mit ihnen zog die Witwe von Georg Adam Hoffmann Maria Eva geb. Malthaner

(Taglöhnerin), Heid Georg Wendel (Taglöhner) sowie Gehrlein Paulina (Dienstmagd).
2. Burck Johannes, Taglöhner, seine Frau Heid Irma Eva und die Tochter Burck Theresia. Mit ihnen zog Gehrlein Georg Adam, ein Handwerker.

1856: 24. 3. 1856:
1. Antoni Johann Adam III, Bauer, und seine Frau Settelmayer Franziska.
2. Heid Johann Adam, Taglöhner. 24. 9. 1856:
3. Heid Georg Wendel, ein Handwerker.

1857:
1. Antoni Peter Anton, Handwerker.
2. Antoni Jacobs Witwe mit einer weiteren Person (Kind?).
3. Behr Barbara, Dienstmagd.
4. Burck Apollonia, Dienstmagd.
5. Burck Franz, Diebstbote.
6. Burck Theresia, Dienstmagd.
7. Gehrlein Johann Adam, S. v. Jacob III, Handwerker.
8. Gehrlein Joseph, Handwerker, S. v. Johann Georg IV.
9. Gehrlein Josephina, Bauersfrau.
10. Hauber Georg, Handwerker, mit seiner 7köpfigen Familie.
11. Kuhn Karolina und Kuhn Maria Eva, beide Dienstmägde.
12. Kuhn Michael, Bauer, mit seiner 5köpfigen Familie.
13. Meerckel Josephina.
14. Schloß Simon, Taglöhner.

1858: 10. 3. 1858:
Wünschel Franz Peter, Handwerker, mit seiner Frau Maria Eva Lanzet aus Herxheim (siehe Auszug aus der Familienbibel). Im gleichen Jahr:
2. Burger Paulina.
3. Deissler Georg Adam, Handwerker.
4. Gehrlein Georg Adam III, Taglöhner, und seine ököpfige Familie.
5. Merckel Georg, Handwerker, und seine 7köpfige Familie.
6. Trapp Lorenz, Bauer.

1859:
1. Gehrlein Franziska, Dienstmagd. „Um ihre Existenz zu verbessern. Erhielt ihr Reisegeld von ihren Verwandten aus Amerika.”

1860:
1. Antoni Johann Adam, Handwerker, und seine 7köpfige Familie siedelten in Erie an.
2. Burck Wendeis Witwe, Taglöhnerin, erhielt ihr Reisegeld von ihren Kindern.

22. 10. 1860:
3. Antoni Barbara, Dienstmagd.
4. Burck Maria Anna, Dienstmagd.

1865: 25. 8. 1865:
1. Antoni Anna Eva, Dienstmagd.
2. Hammer Stephan, Bauer.
3. Heintz Valentin (und Karl Ludwig?), Handwerker.
4. Ohmer Maria Eva, Dienstmagd.
5. Schloß Stephan, Handwerker.

6. 10. 1985:
6. Burck Tobias, Taglöhner, mit einer weiteren Person (Ehefrau?).

1866: 5. 4. 1866:
1. Schloss Daniel, Handwerker.

24. 4. 1866:
2. Hammer Heinrich, Handwerker.

2. 7. 1866:
3. Propheter Friedrich, Handwerker, mit einer weiteren Person (Frau?).

3. 9. 1866:
4. Gerhrlein Franz Peter, Taglöhner, mit seiner 3köpfigen Familie. 5- Liebel Elisabeth, Tagnerin.

1867: 28. 3. 1867: 1- Behr Leopold, Handwerker.
2. Kreger Peter, Taglöhner.
3. Veit Ferdinand, Taglöhner.
4. Wünschel Paulina, Tagnerin.

Im gleichen Jahr wanderten über Hamburg aus:
5. Daub Margaretha, Dienstmagd.
6. Hammer Theresia, Dienstmagd.
7. Heid Reinhard, Handwerker.
8. Madlehner Johann Georg, Handwerker, und Maria Eva, Dienstmagd.
9. Schaaf Anton, Taglöhner.
10. Schwab Henrietta.
11. Wünschel Philippina, Dienstmagd.

29. 8. 1867 (über Le Havre):
12. Deissler Georg Adam, Handwerker, mit 3köpfiger Familie.
13. Gehrlein Apollonia, Dienstmagd.
14. Walter (?) Elisabeth.

1868:
1. Antoni Peter III, Bauer.
2. Hammer Karl Jacob, *1848, S. v. Johann Anton.
3. Heintz Magdalena, Dienstmagd.
4. Heintz Max, *1843
5. Kreger Michael.
6. Merz Johann Georg, Handwerker, seine Frau Gehrlein Philippina und ein Kind.
7. Schwab Johann Jacob, Schuster, mit Ehefrau und zwei Söhnen.

1869:
1. Gehrlein-Daub Jakob (*1847) und Karl (*1853).
2. Liebel Philippina (21 Jahre).
3. Wünschel Franz Xaver, Leinenweber.

1870:
1. Behr, Leonhard, Ackerer, *1850.
2. Gehrlein Simon IV, Tagner (32 Jahre).
3. Hammer Jacob, Holzschuhmacher.
4. Heid Heinrich, *1844. 1871: 12. 5.

1871:
1. Hammer Jacob Anton, Ackerer, mit Ehefrau und einer Tochter. 2.Heid Bernhard, lediger Chirurg.
3. Wünschel Regina.

16. 5. 1871:
4. Schiindwein Catharina, Dienstmagd.

9. 6. 1871:
5. Behr Eva Catharina, Dienstmagd, und Behr Theresia, Dienstmagd.
6. Behr Ferdinands Witwe Regina geb. Antoni mit ihren drei minderjährigen Kindern Josephina, Maria Eva und Adam.
7. Gehrlein Philippina, Dienstmagd.
8. Heid Theresia, Bauersfrau.
9. Liebel Susanna, Dienstmagd.
10. Ohmer Helena, Dienstmagd.

8. 8. 1871:
11. Gehrlein Helena, Dienstmagd, und Gehrlein Ottilia, Bauersfrau.

26. 8. 1871:
12. Antoni Ludwig, Taglöhner.
13. Heid Johann Georg, Taglöhner.
14. Liebel, Theresia, Tagnerin.

4. 10. 1871:
15. Wünschel Franz, Handwerker.
1872:
1. Heid Johann Georg VI (53 Jahre), Ackerer, seine Frau Flick Franziska (49) und ihre Kinder Leonhard (24), Maria Anna (22) und Daniel (17).
2. Heid Karolina 22), T. v. Franz Peter.
3. Heintz Michael (24).
4. Kreger Eugen (16), Maurergeselle.
5. Liebel Johann Georgs Witwe Regina geb. Friedebach (54) und ihre Kinder Johann Georg (21), Thersia (23), Andreas (19) und Adam (11).
6. Madiener Carolina.

1873:
1. Heid Andreas’ Witwe Elisabeth geb. Friedebach (64) und ihre Kinder Daniel (22) und Friedrich (18). Elisabeth starb 1899 in Erie.
2. Schaaf Salomon (24), Ackerer. (siehe Kopie).

1874:
1. Antoni Nikolaus (59), Wagner, seine Frau Gehrlein Katharina (57) und ihre Kinder Eduard (28), Jakob (16) und Georg (13).

1889:
1. Burck Eugen.

1890:
1. Schwab Jakob (*1872), Korbmacher wandert nach Newark aus.

1906:
1. Heid Theresia mit ihren Kindern Jacob (verstarb am 27. 11. 1909 in Erie), Philippine, Maria Eva und Karl. Die Familie lebte in Erie, wo Jacob eine Bücherei betrieb.

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